Lesetheater

Es ist zwar schon eine Weile her, aber da es mir sehr gefallen hat hier der Poste im Nachgang dazu. Vor einigen Wochen habe ich den neusten Roman von Robert Menasse zu Ende gelesen. In der Hauptstadt werden die Vorgänge der Brüsseler EU-Beamten-Mühlen treffend geschildert. Ein grosses «Jubilee Project» soll das fünfzigjährige Bestehen der EU-Kommission feiern. Hier sieht die Griechische Beamtin endlich ihre Chance sich aus der Kulturkommission verabschieden zu können falls das Projekt ein Erfolg werden sollte. Die Kulturkommission wird in der Kommission gleichgesetzt mit einem Abstellgleis und wird nicht umsonst „Arche“ genannt.

Dazu kommt noch der Bruder eines EU-Beamten der als Österreichischer Schweinezüchter möglichst gute Konditionen für den Export nach China erreichen will, ein Kommissar der einen Mordfall nicht aufklären darf, ein emeritierter Volkswirtschaft Professor der Auschwitz zur zukünftigen Europäischen Hauptstadt machen möchte, und noch einige Narzisstische Beamte.

Da das Buch in Zürich im Theater am Neumarkt aufgeführt wird, bin ich es natürlich schauen gegangen.
Was einem sofort auffällt ist, dass die Zuschauer nicht wie gewohnt vor der Bühne sitzen sondern darum herum.
Das fand ich sehr speziell und auch sehr spannend. Man ist mitten im Geschehen und kann die Energie der Schauspieler hautnah spüren. Auf den weissen Boden der ovalen Bühne werden dann mittels Projektoren Bilder, Klaviertasten, Filme projiziert die sich perfekt mit den Schauspielern verbinden und so das Ganze noch lebendiger wirken lassen.
BRAVO, BRAVO, Applaus!

Terve Suomi

Diese Woche war ich auf Dienstreise für einen internationalen Grosskunden unterwegs. Das tolle war, dass der Kunde sich in Finnland befand und das Projekt eine ganze Woche dauerte. Da ich Finnland noch nie bereist hatte, war ich entsprechend gespannt auf Land und Leute. Der Kunde war in Oulu zuhause, ziemlich weit weg von Helsinki, im Norden Finnlands. Darum zuerst nach Helsinki geflogen um dann weiter nach Oulu zu fliegen. Oulu nennt sich Hauptstadt des Nordens und ist mit rund 200‘000 Einwohnern etwa halb so gross wie die Stadt Zürich.

Da ich am Anreisetag noch Zeit hatte, habe ich vom Flughafen den Bus anstatt das Taxi in die Stadt genommen. Es war etwa 18:30 Uhr und ich war der einzige Passagier im Bus. Dies verwunderte mich etwas da der Flieger recht voll war, aber anscheinend haben sich viele abholen lassen, denn am Taxistand bestand auch kein Andrang. Was mir dann aber dann sofort aufgefallen ist, wie ruhig es auf den Strassen zu und her geht. Es hatte fast keinen Verkehr was ich mir von zuhause um diese Uhrzeit gar nicht gewöhnt bin. Alles etwas ruhiger hier dachte ich spontan.

Im Gegensatz zu Mitteleuropa hatte ich wunderbares Sommerwetter mit Temperaturen um oder über 20 Grad. Darum nach der Ankunft im Hotel erstmal eine erste Sightseeing-Tour am Abend gemacht und dabei sofort festgestellt wie hell es um 20:30 Uhr noch ist. Sonnenuntergang war auf 22:15 vorhergesagt wobei ich feststellen musste, dass es dann auch nicht dunkel wird. Dämmerung wäre wohl der passendere Ausdruck für die Nächste hier in dieser Jahreszeit.

In Oulu selber haben die Geschäfte jeweils bis um 21:00 Uhr geöffnet und das Zentrum und die Mündung des Oulujoki Flusses lädt zum Chillen und Verweilen ein.

Obwohl auf den Fotos einige Leute zu sehen sind, verändert sich das blitzartig wenn man die Zentrumszone verlässt und wie ich einige Strassen weiter zum Hotel läuft. Dort wirkt die Stadt fast ausgestorben. Fast kein Verkehr, keine Leute mehr und Stille. Für mich fast etwas gespenstisch, andere würden wohl sagen wie schön. Sicherlich haben die Leute hier keinen Dichtestress. Dieses Foto habe ich um 22:50 Uhr vor dem Hotel aufgenommen.

An einem Abend hat mich dann mein finnischer Kollege etwas in der Gegend herumgeführt. Er hat vorgeschlagen, dass wir die Insel Hailuoto besuchen wo er ab und zu im Sommer hinfährt. Darum erst zur Fähre ausserhalb Oulu gefahren. Als wir auf der der Fähre waren wollte ich bezahlen, was aber Fehlanzeige war. Der trockene Kommentar meines finnischen Kollegen: „We are in Finnland, that costs nothing“ 🙂

Mein Kollege war allerdings etwas erstaunt, dass so wenige Leute sich auf der Insel befinden. Klar hat er nicht damit gerechnet, dass schon so viel los ist wie in der Saison, aber so wenige… Die Insel war wirklich fast ausgestorben. Ausser den Einheimischen und ein paar Camper war nicht viel los. Das Paradies der absoluten Ruhe.

Die Insel selber besteht grossteils aus unberührter Natur. Fast überall Wald und etwas Landwirtschaft.

Der schöne Strand mit den roten Sommerhäuschen verspricht Entspannung pur, die Ruhe wird nur unterbrochen durch das Krähen der Möwen.

Es gibt sogar einen eigenen Hundestrand 🙂

Wenn also jemand gestresst sein sollte, dann empfehle ich einen Urlaub auf Hailuoto. Einfach ein Buch mitnehmen, zu trinken und zu Essen gibt es dort in einem kleinen Supermarkt im Dorf.

Die Rückfahrt mit der Fähre um 21:00 Uhr, die Sonne scheint immer noch kräftig.

Mein Fazit nach einer Woche Finnland: Das Leben der Finnen ist um 2 Gänge langsamer als in Mitteleuropa. Wenn sie sprechen, autofahren und arbeiten, alles geht ein wenig gemächlicher zu und her. Um etwas über die Gegend zu sagen bin ich sicherlich noch zu wenig herumgekommen. Aber selbst in und um Oulu dominiert die Natur, es gibt ganze Quartiere die im Wald liegen. Was mir auch aufgefallen ist, dass das Meer nicht blau sondern braun ist. Das liegt sehr wahrscheinlich am Sand aus dem die Küste um Oulu besteht. Generell ist das hier oben eine recht sandige Angelegenheit. Feiner Sand oder Staub am Morgen auf der Autoscheibe, Sandstaub auf der Strasse etc.

Und hier noch ein paar Wörter auf Finnisch die ich in der Woche ab und zu gebraucht habe.

Terve! – Hallo
Hyvää huomenta! – Guten Abend
Hyvää iltaa! – Guten Morgen
Näkemiin! – Auf Wiedersehen

Im Gegensatz zu Italien wo mir immer in Englisch geantwortet wird obwohl ich ganz gut Italienisch spreche, legen die Finnen mit Finnisch richtig los, wenn ich sie in Ihrer Sprache begrüsse. Ich scheine wohl eher ein finnisches Gesicht zu haben als ein italienisches…. eventuell liegt’s am Bart 😉

Frühjahreswandern in Sizilien

Wie jedes Jahr habe ich einen Frühjahresurlaub beim Wandern verbringen dürfen. Die Kriterien sind immer die gleichen, es muss warm sein und die Destination nicht zu weit weg. Nach dem letztjährigen Gran Canaria Urlaub bin ich dieses Jahr nach Sizilien gereist um an der Nordküste in der Region um Cefalù einige Wanderungen zu unternehmen.
Cefalù ist eine kleine Stadt so wie man sich eine typisch italienische Stadt vorstellt. Enge Gässchen gesäumt von alten Häusern, eine Piazza mit dazugehörigen Duomo und zahlreichen Strasencafés. Die Stadt liegt an der Nordküste Siziliens am Fuß der Rocca di Cefalù, eines 270 Meter hohen Kalkfelsens.


Cefalù’s centro storico ist mit einigen Ausnahmen autofrei. Das selber gebastelte Transportvehikel oder der Gemüsehändler der seine frischen Waren jeden Tag lautstark anpreist gehören natürlich dazu und machen den Charme dieser kleinen Italienischen Stadt erst aus.


Die gemietete Wohnung im alten Stadtteil war in einer der typischen engen Gasse inkl. dazugehöriger Katze ideal gelegen. Die Aussicht vom kleinen Wohnzimmerbalkon auf das Meer war wirklich ein echter hingucker.


Der kleine Alimentare Laden von Giuseppe ist mir nach dieser Woche richtig ans Herz gewachsen. Ich liebe so kleine Läden in denen sich am Morgen die Leute zum Einkaufen und zum schwatzen treffen. Nach 2 Tagen war ich dort schon bekannt für meinen üblichen Einkauf der zwei Brot- Rosetten und mein Paneintegrale.


Nach der ersten kurzen Wanderung auf den Rocca di Cefalù an einem der darauffolgenden Tage einen Track aus dem Roter Wanderführer unter die Füsse genommen. Was mich wirklich überraschte ist, wie grün Sizilien ist. Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass es im Frühling wohl etwas grüner sein wird als sonst, aber meine Erwartungen wurden eindeutig übertroffen.

Die Wanderung führte durch eine wilde, menschenleere Gegend inmitten der unberührten Natur und war eine schöne Abwechslung zum Gewusel in Cefalù.

An einem anderen Tag die Hauptstadt Palermo besucht, natürlich mit obligaten Besuch im Dom von Palermo


Eine weitere Wanderung an der Küste führte steil aufwärts durch unwegsames Gelände. Belohnt wurde man nach der Plackerei mit einer wunderschönen Aussicht auf das türkisfarbene Meer.


Weitere Fotos unteranderem von berühmten Dom von Monreale mit einem Mosaik das aus insgesamt 2000 Kg Gold besteht und die schöne Aussicht von Enna, dem Nabel von Sizilien findet man im Fotoalbum hier 

Sizilien bietet eine wirklich sehr malerische Landschaft. Das angenehme Klima im Frühling ist ideal für Wandertouren und das Essen schmeckt vorzüglich. Leider besteht so wie in ganz Süditalien immer noch ein Abfallproblem. Schade, dass die Süditaliener dieser Wunderschönen Umgebung so wenig Beachtung schenken. Cefalù selber hat mir sehr gut gefallen. Allerdings muss man wissen, dass dieses niedliche kleine Städtchen auch den ansässigen Italienern gefällt und darum an Feiertagen und am Wochenende förmlich durch diese geflutet wird.

Arrivederci Marcellobello – willkommen bei Marcellos Welt

Es ist also geschafft, aus Marcellobello wird neu Marcelloswelt! Ich musste mich ganz schön ran halten um dieses Projekt endlich fertig zu stellen. Ich hatte seit längeren Problemen mit meinem Administrator Zugang und alle Neuinstallationen brachten keine Verbesserung. Auch fehlten mir einige Funktionen die das Bloggen erheblich erleichtern. Des Weiteren wollte ich schon lange etwas am Design ändern, die Headerbilder waren schon lange nicht mehr ganz passend und sind ursprünglich von meiner Mutter anlässlich meiner Wanderung nach Rom designend worden. Ich habe mir also vorgenommen den Header diesmal selber zu gestalten und für einen ersten Wurf ist er gar nicht so schlecht gelungen finde ich. Am Layout selber habe ich nicht viel verändert. Mir gefällt der weisse Hintergrund ganz gut und die Schrift ist angenehm zu lesen.
Was gibt es sonst für Neuerungen? Es gibt jetzt endlich ein Fotoalbum in dem ich jeweils die Bilder der einzelnen Beiträge sammeln und mit weiteren Bildern anreichern kann. Sicherlich etwas für die Leser die sich gerne Bilder anschauen. Neu ist auch die Seite meiner Wanderung nach Rom. In dieser wird meine Reise zuerst Beschrieben und danach die Beiträge in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Normalerweise sind die Beiträge im Blog in umgekehrter Chronologischer Reihenfolge sortiert, sprich der neuste kommt immer zuerst. Last but not least habe ich die Webseite verschlüsselt. Unverschlüsselte Seiten sind einfach nicht mehr dem „state of the art“ und in der kommenden Version des Google Chrom Browsers werden alle unverschlüsselten Seiten als unsicher angezeigt werden.

Der Name ändert, der Inhalt bleibt gleich. Viel Spass beim Stöbern wünsche ich allen.

Flugpilgern, Urbanbike und Wandern

Bei meiner Pilgerreise 2015 hat mir jemand erzählt, dass trotz der strengen Pilgerregeln das Schiffspilgern erlaubt ist. Wie es mit Flugpilgern aussieht weiss ich nicht. Das letzte Wochenende habe genau das nämlich gemacht. Ein Kollege von mir hat mich auf einen Flug mitgenommen bei dem ich die selber Route bestimmen durfte. Spontan kam mir die Region um den grossen und kleinen Mythen in den Sinn die ich bei meiner Pilgerreise durchlaufen habe. Daraufhin fragte mein Kollege ob ich das GPS File von meiner Wanderung noch habe, was ich natürlich hatte 😉 Dieses also schnell in den Bordcomputer der Maschine geladen und los gings. Wir flogen meiner Pilgerstrecke entlang über Pfäffikon, Einsiedeln, Brunnen, Spiez bis nach Thun um dann wieder via Aarau zum Flughafen zurück zu kehren.

Die kleine Maschine ist ein Eigenbau meines Freundes. Er hat diese als Bausatz gekauft und danach selber zusammengebaut. Finde ich echt cool!

Hier also einige Bilder mit Kommentaren dazu. Wie schon gesagt sind wir vom Flugplatz aus erst mal nach Pfäffikon geflogen.

Seedamm bei Pfäffikon

Grosser und kleiner Mythen oberhalb Einsiedeln, dahinter Vierwaldstättersee

Berggasthaus Haggenegg

Brunnen am Vierwaldstättersee

Luzern im Hintergrund

Brienz und Brienzwiler am Brienzersee

Interlaken zwischen Brienzer- und Thunersee

Oberhofen und Thun

Aarau an der schönen Aare

Über das flache Mittelland zurück zum Flughafen

War wirklich ein tolles Erlebnis und eventuell werde ich mich entscheiden auch einen Pilotenschein zu machen. Ich bin gerade daran abzuklären was alles dazu nötig ist. Mein Kollege schwärmte mir vor, dass er ab und zu am Wochenende mal ans Meer fliegt oder in eine grössere Stadt in Europa. Das wäre schon toll wenn man selbständig und ohne voraus Buchung spontan losfliegen könnte.

Danach an das Urbanbike Festival in Zürich besucht um die neusten Trends beim Fahrrad anzuschauen. Der Trend geht wohl immer wie mehr zum elektrifizierten Multifunktionalrad, so ist es mir zumindest vorgekommen. Mir war die Veranstaltung dann allerdings doch etwas zu laut. Es gab da so eine BMX Show mit englischen „hey, yea, yea“ Kommentator die mit ihrem Schallpegel die ganze Ausstellung grosszügig beschallte.

Darum danach etwas durch das trendige Zürich West Quartier getingelt um dann in Frau Gerolds Garten den ersten lauen Frühlingsabend bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen.

Am Sonntag wollte ich dann wieder mal wandern gehen. Da ich beim Flug gesehen hatte, dass die Berge noch bis in tiefe Lagen Schneebedeckt sind, habe ich mich entschieden eine Flachlandtour unter die Füsse zu nehmen. Deshalb von Winterthur nach Effretikon gelaufen.

Die 19km lange Wanderung ging zuerst flach an der Töss entlang. Schön wie die Leute friedlich die ersten Barbecues an diesem milden Tag geniessen können. Es wurde Zeit, dass es wieder warm wurde!

Danach ging es steil nach oben zur Kyburg um dann wieder abfallend nach Effretikon zu laufen.

Das erste wirklich warme Wochenende habe ich sehr genossen, so kann es weiter gehen 🙂

Ruhiges Osterwochenende – Fahrradtour zur deutschen Grenze

Das Wetter an Ostern war bekanntlich alles andere als toll oder draussen eher ganz erfrischend. Nicht wirklich das Wetter um Outdoor Aktivitäten zu unternehmen, darum (ausser am Ostermontag) die Zeit vor allem damit genutzt um drinnen Sachen zu erledigen, Eltern zu besuchen oder um auswärts essen, Kino und Bars zu besuchen. Darum gibt es eigentlich auch nicht viel zu berichten ausser, dass ich in einer Kiste dieses alte Fundstück ausgegraben habe. Ja, das waren noch Zeiten 🙂 „Denn sie wussten nicht was sie tun“, dieser Titel kam mir spontan in den Sinn beim Betrachten des Fotos von mir.

Am Sonntag dann in Zürich festgestellt, dass sich Langstrasse zu einer Hipstermeile verwandelt hat und man im Restaurant DiPiu in der alten Sihlpost eine sehr leckere Pizza Buffala essen kann.

Am Montag war dann das Wetter zum Glück endlich wieder so schön, dass man eine Fahrradtour wagen konnte ohne gleich vollständig verregnet zu werden. Darum kurzentschlossen an die deutsche Grenze geradelt an ein schönes Café am Rhein.

Hier müssen die Ausreisewilligen noch richtig etwas machen um nach Deutschland zu gelangen. Die Glocke muss von Hand kräftig! geläutet werden und gleichzeitig die rote Taste gedrückt werden. Sonst ist nichts mit der Einreise!

Auf der anderen Seite gut erkennbar der Bundesadler. Dies ist wohl einer der lustigeren Grenzübergänge zu unserem grossen Nachbarskanton.

Beim zurück Radeln bin ich noch Meister Joda begegnet. Er sass da ganz gemütlich auf einem Stein bei einem Bauernhof. Möge die Macht mit ihm sein!

Ach, habe ich noch vergessen: Mein Blog bin ich am Umstellen. Aus www.marcellobello.ch wird etwas anderes, da „bello“ im Alter im relativ ist. Zudem habe ich seit einiger Zeit Probleme mit meiner Backend Admin Oberfläche was mich dazu zwingt den Blog sowieso umzuziehen. Stay tuned!

Abwechslungsreiches Wochenende

Dieses Wochenende war wirklich abwechslungsreich. Angefangen hat es mit einer Theatervorstellung des Komiker Duos Oropax im Casino Theater Winterthur.

Oropax das Deutsche Komiker Brüder Duo überzeugt durch einen schnellen Wortwitz, witzigen Figuren und originellen Kostümen.

Allerdings konnten sie mich in dieser Vorstellung nicht mehr ganz überzeugen. Ich hatte fast das Gefühl sie hatten Ermüdungserscheinungen. Am Anfang ging es noch, allerdings mehr als ein Schmunzeln konnten sie mir nicht von den Lippen locken. Gegen Schluss wurde es dann eher langweilig. Sie hatte so eine Figur aus dem Hut gezaubert die ich überhaupt nicht komisch gefunden habe.

Dann ging es weiter nach Berlin wo ich an einer Geburtstagsparty eingeladen war. Die Feier fand in Berlin Kreuzberg in einem alternativen Quartiercaffé statt das komplett für die Feier reserviert war.

Ich konnte einen schönen Abend mit ganz angenehmen Leuten verbringen. Ein Fundstück war das Schulheft des Geburtstagskinds das ursprünglich aus dem Osten kam.

Am nächsten Tag erst gut gefrühstückt in einem schönen Café. Frau Behrens Torten Café ist wirklich eine Empfehlung wert. Innen ganz alt belassen kann man dort sehr schön Frühstücken. Es gibt unteranderem etwa 4 verschiedene Frühstücks- Kombinationen.

Beim einfachen Kaffee und Brötchen Frühstück oder beim Schlemmerfrühstück mit Lachs kann man dort gemütlich Zeitung lesen und sich in einer angenehmen Atmosphäre für den Tag stärken. Falls man dann immer noch nicht genug hat gibt es noch eine grosse Auswahl an Torten.

Danach auf Bustour gegangen da es zwar schön aber doch ziemlich kalt war in der Stadt. Die Kälte ging eigentlich noch, nur der böige Wind war ziemliche eine „steife Brise“ und machte den Aufenthalt draussen recht unangenehm.

Da die Zeit vor dem Heimflug noch reichte bin ich noch hoch auf den Fernsehturm, den höchsten Turm in ganz Deutschland hiess es. Im Eingangsbereich die Typischen DDR Farben und Materialien.

Oben dann die Aussicht auf die Typische DDR Architektur mit den Plattenbauten und den breite Strassen die unteranderem zur Parade des Staatsapparats dienten.

Wiedermal ein schönes Berlin Wochenende.