Geld

Hat man zu wenig oder zuviel davon? Wie viel ist „genug“ Geld haben? Was bewirkt Geld bei einem Persönlich? Wie wichtig ist es für einen?  Dieser Frage geht eine Ausstellung in Lenzburg nach http://www.stapferhaus.ch/ausstellung/ueber-die-ausstellung/ , eine Ausstellung die zum Denken anregt. IMAG0673

Am Anfang kommt man in den Geld-Himmel, wo unteranderem Aristoteles über die Bedeutung und den Zweck des Geldes philosophiert. Bei Aristoteles waren allerdings Zinsen Tabu, Geld war nur dafür erschaffen worden um als Tauschmittel zu dienen, als Mittel zum Zweck.

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Weiter ging die Ausstellung in eine Art Bankomaten- Halle. An jedem der Bankomaten wurden einem Fragen gestellt über das Thema Geld. „Finden Sie Ihren Lohn gerecht?“, „Sind 3750.00CHF Vermögensteuer auf 3Mio Vermögen gerade richtig, zu wenig oder zu viel?“ Am Schluss der Befragung, spukte der Bankomat einen Spieljeton und eine Einladungen in den Sakralen Raum des Geldes aus. Den Spiel Jeton konnte man bei einem Automaten gegen ein Rubbellos eintauschen, mit dem man etwas gewinnen konnte. Ich habe einen silbernen Schoggi Taler gewonnen. In der grossen Halle, vor dem Eingang vom Sakralen Geldraum, gab es allerlei Exponate die den Wert des Geldes in ein sichtbares Verhältnis stellen.

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Gut gefallen hat mir der Stunden- Lohnvergleich. Da waren Berufsgattungen wie Pizzakurier, IMAG0678Reinigungskraft, Schreiner Investmentbanker und am Schluss noch der CEO eines Internationalen Pharma Unternehmens aufgeführt. Für jede Berufsgattung gab es eine Säule, deren Höhe die Höhe des Stundenlohns darstellte.

 

Säule Gehalt des CEO des Internationalen Pharma Unternehmens.

 

 

 

Fast am Schluss kam man noch in den Sakralen Geld Raum. Dort waren 200‘000CHF in 5 Rappen Münzen auf den Boden ausgelegt worden, in diese man sich mit einem Kissen hineinsetzte. Dann wurde das Licht gedimmt und eine Stimme fragte einem nach den persönlichen Werten des Geldes, brachte Beispiele über die verschiedenen „Geld Typen“ bei den Menschen. Man konnte sich selber fragen, zu welchem der Typ man selber gehört. Bedeutet einem Geld Sicherheit? Oder hat man Geld zum es Ausgeben, unter dem Motto man lebt ja nur einmal und jetzt?IMAG0684

Ich fand diese Ausstellung sehr gelungen. Die Interaktion der Menschen mit den Exponaten hat mir gut gefallen. Es gibt einige Sachen die es dort noch zum Entdecken gib, darum werde ich sehr wahrscheinlich ein zweites Mal die Ausstellung besuchen. Ich persönlich kann beim ersten Mal gar nicht alles aufnehmen. Die Informationsflut ist sehr gross.

Ich kann diese Ausstellung jedem empfehlen, sie ist noch bis am 29 November 2015 geöffnet.

Laubsauger Reparatur

Mein Laubsauger hat den letzten Einsatz im Garten leider nicht heil überstanden. Irgendetwas verklemmte sich beim Einsaugen. Das ist zwar schon mehrmals passiert, diesmal krachte es aber ziemlich laut und das ganze Gerät fing an zu vibrieren. Wie auf dem Foto erkennbar, hat sich ein Teil einer Schaufel vom Turbinenrad verabschieden. Dies verursachte starke Unwucht, was die Vibrationen erklärt.Laubsauger

Zum Glück gab es das Turbinenrad als Ersatzteil zum Sauger. Allerdings kriege ich das alte Turbinenrad nicht von der Motorenwelle runter. Ich habe den ganzen E-Motor aus dem Gehäuse ausgebaut und versucht die Nabe auszubohren. Bis jetzt macht das Rad allerdings keinen Wank. Ich bräuchte eigentlich schon lange eine Werkbank mit einem Schraubstock. Dann könnte ich das Turbinenrad einspannen und die Welle herausschlagen. Da ich aber noch keinen Werkbank habe, muss ich gezwungener massen in die Werkstatt meines freundlichen Haustechnikers gehen. Dort hat es alles was das Heimwerkerherz begehrt.

Den Werkbank muss ich mir wohl zu Weinachten wünschen

Klassentreffen

Vor 25 Jahren habe ich meine Lehre als Elektromonteur abgeschlossen. Darum war ich sehr gespannt auf unser gestriges Klassentreffen. Wie sehen die Leute heute aus? Erkenne ich diese noch? Was machen meine ehemaligen Kollegen heute?

Abschlussreise - Besuch des technischen Museums in München

Abschlussreise – Besuch des technischen Museums in München

Treffpunkt war vor unserer damaligen Gewerbeschule. Zu unserer Überraschung fand der Apero in der Gewerbeschule statt, mit anschliessendem Besuch unseres ehemaligen Klassenzimmers. Als Specialguest stiess noch unser Hauptlehrer zu uns, dies als weitere Überraschung.Klassentreffen5

 

Beim Besuch unseres ehemaligen Klassenzimmers erzählte er uns einige Anekdoten. Ich beschwerte mich bei ihm für die morgendlichen Kopfrechnungsaufgaben. Wir mussten in der ersten Lektion am Morgen jeweils 6 Kopfrechungsaufgaben lösen. Diese wurden dann benotet: 6 Richtige = Note 6 | 5 Richtige = Note 5 usw. Die Noten zählten dann voll als Schnittnote zu unserem Hauptfach. Dazumal war sein Argument, dass dies die morgendliche Konzentration fördere. Darauf angesprochen meinte er heute, dies sei sein Trick gewesen um ein wenig mehr Vorbereitungszeit für den Unterricht zu gewinnen 🙂

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Was mich nicht wirklich überraschte war, dass keiner mehr in seinem gelernten Elektromonteur Beruf tätig ist. Das Spektrum ging über elektroverwandte Berufe, Planungsbüro Unternehmer, Informatiker, Behindertenheim- Werkleiter bis hin zum Medizinaltechnik Geschäftsleitungsmitglied.

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Danach ging es noch zum Italiener zum Nachtessen, wo wir unsere Gespräche bei Wein, Pizza. Tortellini und Tiramisu vertieften. War wirklich ein schöner Abend, besten Dank dem Organisator der das super organisiert hat.

Gartenarbeit

Es ist wieder Frühling und der Garten ruft. Es gibt wieder einige Arbeiten zu erledigen, wie jedes Jahr. Als erste Arbeit gilt es die alle Gartenbete und Tröge vom alten Laub zu säubern. Das mache ich jeweils mit dem Laubsauger. Ich weiss zwar nicht, ob das sinnvoll ist, aber ich streue den frischen Dünger nicht gerne auf altes Laub. Als zweite Aktion, wie bereits erwähnt, ausstreuen von Tardit Gehölze- Dünger. Am Schluss noch alle Bete zudecken mit Riedermulch, das verringert das Wachstum von Unkraut. Dafür habe ich heute mal 8 Säcke a 60 Liter angeschleppt und ich brauche noch 4 weitere 🙁

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Morgen geht’s weiter mit Riedermulchen und der Rasen kriegt noch seine erste Ladung Turbo-Rasendünger ab.

 

WWT – Wieder wander Training

Ich weiss dass ich mich eigentlich mehr bewegen müsste. Aber irgendwie komme ich dieses Jahr nicht in die Gänge. Trotzdem versuche ich mich mindestens 1x pro Woche, irgendwie sportlich zu betätigen. Diese Woche ging es um den Pfäffikersee. Totaldistanz war 16,4km.

WanderungPfäffikersee_15.03.2015

Wander Training

Um meine Kondition für die grosse Wanderung im Sommer zu verbessern, ging es heute bei prächtigem Wetter um den Greifensee. Die 19.2km gingen eigentlich ganz gut. Allerdings ohne Höhenmeter und ohne 13kg Gepäck auf dem Rücken.

Greifensee

Mein wunderbarer Arbeitsplatz

Ich habe diese Woche im Fernsehen eine Reportage gesehen, die ich jedem empfehlen kann. Die Reportage lief auf Arte TV, was nach meiner Meinung einer der wenigen Sender ist, den man überhaupt noch schauen kann. Da die meisten einem normalen Job nachgehen, betrifft dieses Thema uns eigentlich alle.

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Die Reportage liegt bereits auf YouToube und kann dort angeschaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=VCITKMsBgDo

Am Anfang der Reportage ging man der Ursache nach, wieso viele Unternehmen sich immer noch Pyramiden mässig organisieren. Man führt dies unteranderem auf die Industrialisierung zurück, in der Analphabetische Landarbeiter beschäftigt wurden, die es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nahmen. Auch tranken diese zu viel während der Arbeit und verschwanden als sie müde waren. Darum führte man Vorarbeiter ein, die die Aufgabe hatten diese Mitarbeiter zu kontrollieren. Obwohl heute keine Analphabeten mehr beschäftigt werden, haben viele Unternehmen heute immer noch die gleiche Struktur.

Ganz gut fand ich auch die Erkenntnisse vom Anthropologen David Graeber. Er vertritt die Theorie, dass die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, auf die starke Zunahme von sogenannten „Bullshit Jobs“ zurückzuführen ist. BullshitJobsEr stellte fest, dass es ein Prinzip gibt, dass die Bezahlung bei Gesellschaftlich Nutzvollen Jobs sinkt. Wenn wir zum Beispiel keine Krankenschwestern oder Müllmänner hätten, hätten wir wohl alle ein Problem. Hingegen würde sich die Welt ohne Personalberater nicht wesentlich verändern. Ohne Firmenanwälte und Hedgefonds Manager wäre sie vermutlich besser. Je geringer also der Gesellschaftliche Nutzen, je besser ist die Bezahlung (natürlich mit Ausnahmen)

Zitate aus dem Beitrag:

„Mit der Elektronischen Datenverarbeitung wurde die normierte Unternehmensführung eingeführt. Dabei entstanden immer mehr, Beratungs-, Management- und Kontrollposten, die die Mitarbeiter lähmen“

„Grosse bürokratische Aktiengesellschaften, beschäftigen Angestellte, die papierberge zum nächsten Mitarbeiter schaufeln. Mitarbeiter bewerten Mitarbeiter, die wieder andere Mitarbeiter bewerten und kontrollieren. Je mehr die Unternehmen kontrollieren, desto mehr Geld verlieren sie, was sie wieder dazu veranlasst mehr zu kontrollieren. Ein Teufelskreis!“

Ich konnte einige Parallelen zu meinem Arbeitgeber herstellen, anscheinend kochen alle grösseren Unternehmen mit dem selben Wasser.

Was mich hoffnungsvoll stimmt, sind die Aussagen des Vorstandsmitglieds von HCL Technologies. HCL ist ein Indischer Informatik Konzern, der unterandrem im IT Outsourcing Business tätig ist. Er meinte dass die Zukünftige Generation-Y, die digitalen Natives, wohl kaum in einem Unternehmen arbeiten wollen, in dem sie nur stark eingeschränkte Möglichkeiten haben sich zu entfalten.

 

Es bleibt wohl spannend im Berufsleben