Prag Samstag – Sonntag

Am Abend ist so einiges los hier, die Stadt hat sogar etwas Mediterranes am Abend. Viele Leute tummeln sich um die vielen Bars und Restaurants bis spät in die Nacht. Ausgehen ist hier gross im Trend.

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Am nächsten Tag haben wir dann so einiges Erlebt und gesehen. Von der Demo zur Gleichberechtigung der Frau bis zur Tramkollision mit kompletten Stillstand des ÖV’s in der Innenstadt war alles dabei.

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Auch ein grosses Spektakel ist jeweils zur vollen Stunde bei der Astronomischen Uhr mitzuerleben. Diese läutet und ein paar Figuren beginnen sich zu bewegen. Wir waren eher zufällig dort vorbei gelaufen als es los ging. Die Leute warteten aber schon zu hunderten vor der Uhr was mich wirklich erstaunte. Das wenige blimblimblim und Figuren-Bewegung riss mich persönlich nicht vom Hocker.

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Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die alten Prager Kaffeehäuser. Da Prag im zweiten Weltkrieg weitgehend von der Bombardierung verschont wurde sind viele Gebäude noch in ihrer alten Struktur erhalten geblieben. Die Kaffeehäuser sind wirklich ein Blickfang, sehr schön.

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Die Prager Untergrund-Tour hatten wir schon vorher gebucht. Unser Tourguide Max war wirklich mit Herz und Seele dabei, er brachte seine Begeisterung für die Geschichte voll rüber.

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Die Tour war unter dem Prager Rathaus. Interessant ist, dass der eigentliche Keller früher das Erdgeschoss war. Vor einigen hundert Jahren (genaue Zahl vergessen 😉 ) wurde in Prag, gegen die Überflutungen der Boden aufgeschüttet.

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Am späten Abend sind wir dann noch in eine klassische Bar gegangen. Das Tretters war mir persönlich etwas „to much life style“, etwa so wie das Terrasse in Zürich.

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Was mir aber sofort aufgefallen ist, und das freut nun alle Raucher unter uns,  dass man drinnen rauchen darf. Dies ist nicht nur im Tretters so, sondern in fast allen Lokalen, Restaurants und Bars. Die Tschechen halten wohl nicht viel von EU Richtlinien. Die Raucher freuts!

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Am Sonntag sind wir dann nochmals über die Karlsbrücke in die Prager Burg hoch gelaufen.

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Wie schon am Freitag erwähnt in mitten von anderen tausend Touristen. Diese Stadt scheint mir das Rom des Ostens zu sein, ich habe selten so viele Touristen an einem Ort gesehen.

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Prag ist wirklich eine Reise wert. Viele alte Gebäude im Gotischen, Renaissance, Barock und Jugendstil. Das war ein schönes Wochenende. Die nächste Städtereise steht schon auf meinem Programm!

Freitag in Prag

Schon lange wollte ich Prag besuchen. Dieses Wochenende klappte es endlich und wir machten uns am Morgen bei perfekten Flugwetter auf nach Prag.

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Prag ist wirklich eine schöne Stadt, mit altem Stadkern mit vielen alten Gebäuden.

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Den ehemalige Sowjetischen Einfluss sieht man an gewissen Orten sehr gut, siehe das Foto von der U-Bahn Station.

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Auch konnten wir eine Wachablösung am Präsidenten Palast miterleben. Die armen Kerle müssen 1 ganze Stunde regunslos in ihren Häuschen stehen bleiben und sich von allen Touristen fotografieren lassen.

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Generell überrascht es mich, wie viele Touristen es in der Stadt hat. Ich würde sagen es ist schon fast ein wenig überlaufen.  Morgen machen wir eine Untergrund Tour.

Das auf die schnelle zu Prag. War ein schöner Tag mit super Stadtbesichtigungswetter.

Abstimmungssonntag

Bekanntlich mussten wir heute wieder mal an die Urne gehen. Eine der insgesamt 5 Vorlagen war recht umstritten, die vom Bedingungslosen Grundeinkommen. Jeder erwachsene Mensch soll 2500 Franken vom Staat bekommen, egal ob er arbeitet oder nicht.

http://www.grundeinkommen.ch/

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Im ersten Moment ist man (so auch ich) geneigt zu sagen «das geht doch nicht, ich zahle doch nicht für Faulpelze! Nur Leistung kann entlohnt werden»

Liest man sich aber durch die Medien, dann überrascht es einem wie kontrovers diese Idee diskutiert wird. Man würde eigentlich eine eher ablehnende Haltung erwarten, aber die Befürworter und Gegner halten sich etwa die Waage. Die Frage die sich stellt: Würde man noch weiterarbeiten selbst wenn man vom Staat jeden Monat Geld erhält? Auf dieser Annahme beruht nämlich die Finanzierbarkeit dieser Idee. Um mir etwas eine unabhängigere Meinung zu holen, konsultierte ich einige Blätter im Ausland. Der Spiegel Titelt «Neun von zehn Schweizern würden trotz Grundeinkommen arbeiten».. Die Süddeutsche meint zum einen «Das Grundeinkommen ist verführerisch – und gefährlich», aber eine etwas jüngere Journalistin vom gleichen Blatt  «Das Grundeinkommen könnte das wichtigste Experiment unserer Zeit sein»

Zugegeben, die Idee war schon sehr verführerisch, man könnte dem nachgehen was einem wirklich spass macht. Das alle nur noch herum liegen würden glaube ich persönlich nicht. Es könnte durchaus eine Chance sein, dass neue Tätigkeiten und Firmen entstehen. Wenn jemand nicht mehr den 100% wirtschaftlichen Druck hat, bei der Entscheidung sich selbständig zu machen, vielleicht wären da mehr Leute dazu bereit es zu wagen. Die so entstehenden Firmen würden so ja auch zur Wertschöpfung beitragen und das Wachstum anregen.

Auf der anderen Seite könnten sich auch ein paar Faulpelze zusammentun und die 2500 Franken zusammenlegen. Vier Personen hätten dann zusammen 10’000 CHF was ein schönes Leben erlauben würde, selbst zu viert.

Wie zu erwarten war wurde die Initiative deutlich abgelehnt. Trotzdem sprachen sich rund 23% dafür aus, was die Initianten bereits als grossen Achtungserfolg betrachten

Quelle Tagesanzeiger

Quelle Tagesanzeiger

Ich persönlich denke man müsste dies mal im kleineren Rahmen ausprobieren. Es kann nämlich niemand so genau sagen was mit den Menschen passieren wird, wenn sie einfach Geld erhalten ohne dafür eine Leistung zu erbringen. In Anbetracht, dass durch die Künstliche Intelligenz doch einige heute gut bezahlte Jobs wegfallen könnten und man gar nicht mehr alle Leute beschäftigen kann, müsste man dies einmal genauer untersuchen. Aber auch das weiss niemand so genau…. Wir bräuchten eben eine Glaskugel.

Kellerkonzert mit Mayvie

Dieses Wochenende bin ich an einem schönen Konzert gewesen. Zwar wird Mayvie wohl nicht meine absoluter favoriten Band werden, allerdings passte der Sound perfekt zum Ambiente.

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Wie man auf den Fotos sehen kann war das Ganze in einem Kellertheater, der Tonne. Die zweite Sängerin ist eine gute Bekannte unserer Freundin, darum sind wir alle an das Konzert gegangen. Keiner wusste im vorraus so genau, was wir da zu hören kriegen.

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Ich würde den Sound Mayvie als eher Melancholische Musik bezeichnen, wobei dies sicherlich nicht das ganze Spektrum wiedergibt. Aber in grossen und ganzen eher stillere Klänge, mit einer prägnanten Gitarre und speziellen Stimme. Aber wie schon erwähnt passte dies perfekt zum Veranstaltungsort, im kleinen intimen Rahmen mit Kontakt zum Publikum. Hier noch das Video zum neuesten Song von Mayvie, so kann sich jeder selber ein Urteil bilden darüber.

Nach dem Konzert sind wir dann noch auf einen Drink in die Tonne Bar gegangen, danach in ein Restaurant und haben dann unseren gemeinsamen Abend bei unserer Freundin in deren Küche ausklingen lassen. Ein ruhiger Samstagabend mit ruhigem Sound.

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Baum pflanzen

Man soll ja bekanntlich im Leben einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und ein Kind zeugen. Ich habe heute das erstere wiederholt oder zumindest assistiert dabei.

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Jetzt kann ich ich nochmals ein Haus bauen, vielleicht klappt es dann ja auch mit dem Kind zeugen 😉

Wanderung zum Paxmal – Route des Staunens

Bei schönsten Wetter wanderten wir auf der Route des Staunens, ab Walenstadtberg. Natürlich nahmen wir nicht wie vorgeschlagen den Bus bis Walenstadtberg, sondern wanderten vom Bahnhof Walenstadt aus.Unbenannt

Die Aussicht auf die Linthebene war heute fantastisch. Blauer Himmel und eine gute Fernsicht.IMG_20160521_113304

Zu den Orten des Staunens zählen über 50 spezielle Plätze in der Tourismusregion Heidiland, die von der Forschungsstelle Kraftorte Schweiz auf ihren energetischen Gehalt und ihren mythologischen Hintergrund hin untersucht und dokumentiert worden sind. Mit dem Paxmal, dem Friedensmal, dessen Grundgedanke der Frieden für alle ist, schafft Karl Bickel einen Ort der inneren Einkehr, der Meditation über den Menschen und seine Ziele, seine Lebens- und seine Gesellschaftsformen.*Quelle: http://www.flumserberg.ch/

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Ich Persönlich fand das Denkmal selber nicht so speziell, irgendwie etwas kitschig. Aber über Kunst kann man sich bekanntlich streiten. Karl Bickel hat sich allerdings schon einige Gedanken dazu gemacht. Wenn es jemanden Interessiert kann man diese nachlesen unter
Flyer_ods_walenstadtberg.pdf

Die Aussicht von dort oben war allerdings sehr schön, viele Gleitschirm Flieger segelten vor unseren Augen über das Denkmal. Der Startplatz befand sich unmittelbar oberhalb.

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War ein schöner Tag heute.

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