{"id":884,"date":"2015-07-20T13:43:42","date_gmt":"2015-07-20T13:43:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/?p=884"},"modified":"2016-02-23T13:24:46","modified_gmt":"2016-02-23T12:24:46","slug":"formello","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/?p=884","title":{"rendered":"Formello"},"content":{"rendered":"<p>Heute gab es einen sch\u00f6nen Sonnenaufgang im Latium. Zwar nicht so sch\u00f6n wie in der Toskana, aber ganz okay. Die heutige Etappe war gem\u00e4\u00df meinem Reisef\u00fchrer 33km lang. Gem\u00e4\u00df Patrics Reisef\u00fchrer nur 28km.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395541005.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1437395541005\" src=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395541005.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Unterschied war, dass man bei Patrics Variante ein St\u00fcck neben einer Schnellstrasse gehen muss. W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt steht da: &#8222;Zwar nicht so sch\u00f6n, aber sicher&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395558255.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1437395558255\" src=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395558255.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das erste St\u00fcck war auf einem Kiesweg der neben der Strasse verlief. Dieser verschwand dann und man musste auf einem abgesperrten St\u00fcck einer Einfahrts- Strasse gehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395567487.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1437395567487\" src=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395567487.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich verschwand dieses auch und man durfte auf der Schnellstrasse selber laufen. Hier wurde es mir zu brenzlig, ich wollte nicht an meinem Geburtstag noch von einem Lastwagen \u00fcberfahren werden. Darum sagte ich Patric ich suche mir einen anderen Weg. Mir seihe es hier zu gef\u00e4hrlich. Er meinte er wolle weitergehen. Darum trennten sich unsere Wege hier. Da wir beide als Etappenziel Formello haben, werden wir uns dort wieder treffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395585688.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1437395585688\" src=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395585688.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich fand dann eine M\u00f6glichkeit und landete wieder auf der heutigen Francigena Route. Die Landschaft ist immer noch h\u00fcgelig, es gab einige auf und ab bei schon ziemlich heissen Temperaturen. Zum Gl\u00fcck gab es einige B\u00e4ume die Schatten spendeten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395593047.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1437395593047\" src=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395593047.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Zielort angekommen, lotste mich ein freundlicher Mann gleich direkt zur Unterkunft. Zur Feier des Tages leistete ich mir ein luxuri\u00f6ses B&amp;B, mit grosser Dachterasse von der man bis nach Rom sehen kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395601326.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1437395601326\" src=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395601326.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395607600.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1437395607600\" src=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395607600.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395615179.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" title=\"wp-1437395615179\" src=\"https:\/\/www.marcelloswelt.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wpid-wp-1437395615179.jpeg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>So, nun ist es dann soweit. Die letzte Etappe steht vor der T\u00fcr und ich bin froh dar\u00fcber. Seit dem 14. Mai schnalle ich mir fast t\u00e4glich meinen nun bereits stark stinkenden Rucksack um und laufe los. Es gibt sicherlich einige Menschen die am liebsten nichts mehr anderes machen wollen, zu diesen geh\u00f6re ich aber definitiv nicht. F\u00fcr mich war diese Reise ein interessantes Projekt in dem ich mich wunderbar entspannen konnte. Ich hatte gen\u00fcgend Zeit meine Gedanken zu sortieren, um herauszufinden was ich weiter will im Leben und was nicht. Auch die K\u00f6rperliche &#8211; Mentale Komponente war sehr interessant f\u00fcr mich. Ich wunderte mich immer wieder, was mein K\u00f6rper alles aush\u00e4lt. H\u00e4tte ich nie gedacht, dass dieser so gut mitmacht. Mental konnte ich mich in schwierigen Situationen durchbeissen und selber motivieren. Allerdings, nun gegen den Schluss, ist dies sicherlich eine der limitierenden Komponenten. Der K\u00f6rper k\u00f6nnte noch lange so weiterlaufen, der Geist mag nicht mehr.<\/p>\n<p>Dann werde ich mich morgen nochmals aufraffen, meinen Rucksack umschnallen und nach Rom laufen, um dann am Petersplatz das letzte Foto diese Reise zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute gab es einen sch\u00f6nen Sonnenaufgang im Latium. Zwar nicht so sch\u00f6n wie in der Toskana, aber ganz okay. Die heutige Etappe war gem\u00e4\u00df meinem Reisef\u00fchrer 33km lang. Gem\u00e4\u00df Patrics Reisef\u00fchrer nur 28km. Der Unterschied war, dass man bei Patrics Variante ein St\u00fcck neben einer Schnellstrasse gehen muss. 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